1719 - Hufenklassifikation

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Die in der Hufenklassifikation von 1719 aufgeführten Kuchenbecker / Kockenbecker / Kokenbecker sind auf der Website von Dr. Bodo Koglin verkartet: http://dischi.dyndns.org/hoelke/steuerregisterkarte.php.

Für Bischofthum sind  in dieser  Hufenklassifikation folgende Namen aufgeführt (die Ident-Nummern in der Spalte 'Kennung' sind Links zur Kuchenbecker-Datenbank):

DatumName (Stand)VornameBerufKennungBemerkung
06.07.1719KokenbeckerDavidBauer

 I224

Kaukenbecker, Lehnschulz
BansemerJürgenBauer  
KockenbeckerHansBauer

 I215

Kaukenbecker
BansemerDavidBauer  
KoseschkeMartenBauer  
DaleyJürgenBauer  
KockenbeckerMartenBauer I94Kaukenbecker
Daley, sen.JürgenBauer  
KokenbeckerJacobBauer I96Kaukenbecker
GloßhagChristianBauer  
KockenbeckerPeterBauer I217Kaukenbecker
DaleyHansBauer  
KockenbeckerErdmannBauer I213Kaukenbecker
Kockenbecker, jun.HansBauer I214Kaukenbecker
Kockenbecker, sen.HansBauer I216Kaukenbecker
BansemerJacobBauer  

 

Bei der Hufenklassifikation lag grundsätzlich der bei < K. Lips „Die Hufenklassifikation in Hinterpommern und der Neumark von 1717 bis 1719“. Allgemeine Vermessungs-Nachrichten. Nr. 41, 1933, S. 648f > aufgeführte Fragenkatalog zugrunde. Der Wortlaut und die Anzahl der Fragen sind entsprechend der örtlichen Verhältnisse verändert worden, daher ist ein direkter Vergleich nicht immer möglich.


 

Die Mikrofilmaufnahmen des handschriftlichen Protokolls der Hufenklassifikation wurden vom Landesarchiv Greifswald zur Verfügung gestellt.

 

Die Miniaturansichten lassen sich mit einem Mausklick vergrößern. In die Handschrift sind die Interpretationen in Form von Informationsboxen (Tooltips) zeilenweise eingefügt. Ein Mausklick in die Handschrift führt zu einer weiteren Vergrößerung.

Nachstehend ist der Entzifferungsversuch von Gerd Kuchenbecker im Zusammenhang abgebildet. Neben der Handschrift war eine weitere Grundlage die Entzifferung von Fred Wehrle, Kandern, aus dem Jahre 2001.

Vorbemerkung:
Der Schreiber der Hufenklassifikation gebrauchte für Maßeinheiten handschriftlich stilisierte Kürzel, die mit den nachstehend geklammerten Ausdrücken nur unzureichend wiedergegeben werden können, so z.B. beim Landhufen (Lhfn), dem Reichstaler (rE) oder dem Groschen (gE). Für die letzte Wortsilbe ‚en‘ verwandte der Schreiber einen nach links oder seltener nach rechts offenen, als Unterlänge des voranstehenden Buchstabens geschriebenen Bogen. Ähnlich ist die Endung ‚er‘ häufig als ein nach oben geführter Bogen geschrieben. Die Anfangsbuchstaben von Hauptwörtern oder Namen wurden vom Schreiber klein oder groß oder in Mischformen geschrieben. Einige Buchstaben, wie z.B. das f, oder am Wortende -tz und -ten sind (wegen der eigenwilligen Schreibweise) oft nur aus dem Zusammenhang zu entziffern. Bei der Entzifferung wurde eine wortgetreue Übertragung / Schreibweise angestrebt, dabei wurden offensichtliche Schreibfehler korrigiert. Unleserliche Wörter, unsichere Deutungen oder eigenwillige Schreibweisen sind rot gekennzeichnet. Gelb hinterlegter Text enthält zusätzliche Hinweise in Form von Tooltips.