Beiname, Übername, Spottname

Althanß beim Teiche, genannt Kuchenbecker

Ein Sippennest der Kuchenbecker ist offensichtlich der Ort Liebengrün, ursprünglich zu Sachsen, heute zu Thüringen gehörend. Und der erste dort ansässige Kuchenbecker war der Dorfschulze Althanß beim Teiche, der mit diesem Namen verspottet wurde.

Dazu schreibt Dr. phil.nat. Karl Kuchenbecker in „villa liebengrün. Die Spur der Königsfreien von der Saale zur Memel“:

150 Jahre Turngemeinde Rüdesheim am Rhein

Am Beginn des 19. Jahrhunderts begegnen wir Friedrich Ludwig Jahn, dem „Erfinder der Turnkunst“, freilich noch ohne die markante Glatze und den Rauschebart, die ihn zum Turnvater machten. Jahn war eigentlich Sprachforscher, den der Deutschen unseliger Hang, ihre Muttersprache mit fremden Lauten zu verbrämen, arg ärgerte. Damals war Napoleon „in“ und alle Welt französelte.

Der Turnvater Jahn

Friedrich Ludwig Jahn (* 11. August 1778 in Lanz; † 15. Oktober 1852 in Freyburg (Unstrut))

Der Turnvater Jahn teilte die Menschheit in zwei Klassen: In athletische Turner und in verweichlichte Kuchenbäcker.

Beiname, Übername, Spottname

Beinamen sind nicht nur gelegentlich benutzte Namenszusätze zur besonderen Kennzeichnung einer Person, etwa zur Auszeichnung, zur Unterscheidung, zur Charakterisierung oder um Verbundenheit mit anderen Personen auszudrücken.

Übernamen sind Spitznamen oder Spottnamen, die einer Person aufgrund verschiedener Kriterien gegeben werden: wegen physischer Merkmale, durch Wortähnlichkeiten, entsprechend einer besonderen Charaktereigenschaft oder anlässlich besonderer Verhaltensweisen.

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